Sexualisierte Gewalt aus interdisziplinärer Sicht
Mit der breiten Aufmerksamkeit durch #MeToo im Jahr 2017 hat sich der öffentliche Diskurs über sexualisierte Gewalt verändert. Was für die breite Öffentlichkeit als Randphänomen galt, tritt seitdem vermehrt als omnipräsentes und strukturelles Problem zutage.
Sowohl aus aktivistischer als auch aus wissenschaftlicher Perspektive ist diese Erkenntnis nicht neu, erhält aber eine neue Brisanz. Zu beobachten ist eine Konjunktur aktueller Forschung zu sexualisierter Gewalt in verschiedenen Disziplinen, die mit einem zunehmend ausdifferenzierten Gewaltbegriff operiert und nicht zuletzt durch intersektionale Perspektiven Impulse aus aktivistischen Bewegungen aufnimmt.
Die Beiträge aus Geschichts-, Literatur-, Medien- und Kulturwissenschaft, aus den Rechts-, Politik- und Sozialwissenschaften, aus Psychologie und Psychiatrie, aber auch aus Praxisfeldern wie der Gewaltprävention präsentieren aktuelle Erkenntnisse und Forschungen zu sexualisierter Gewalt. Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion, die konkret den Raum Hochschule in den Blick nimmt, Handlungsbedarf auslotet und Möglichkeiten der Prävention, Aufklärung und Sanktionierung eruiert.
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Der Beitrag ist ohne PowerPoint-Präsentation.
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